Recycelbare Verpackungen

B+K setzt auf möglichst vollständige Recyclingfähigkeit und bietet eine Vielzahl von recycelbaren Verpackungen für unterschiedliche Anwendungen, ob als 
konfektionierte Verpackung oder Rollenware/FFS. In puncto Nachhaltigkeit überzeugen ebenso Mono-PE wie polyolefine Folien.

Wir gehen davon aus, dass bis 2024 mehr als 70 Prozent unserer Konsumverpackungen recyclingfähig sind und/oder mit recycelten Materialien hergestellt werden. Auch bei Industrieverpackungen spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Bereits jetzt sind 80 Prozent unserer Verpackungen reyclingfähig.

ECO up to 100 bezeichnet B+K-Verpackungen, die der werkstofflichen Verwertung mit einer Recyclingquote von mindestens 80% zugeführt werden können.

Wir setzen uns für mehr Recyclingfähigkeit ein.

PE-Monofolien und polyolefine Verbundmaterialien können bei der Kunststoffsortierung einwandfrei identifiziert, separiert und recycelt werden. Das daraus gefertigte Rezyklat geht dann wieder in den Kunststoffkreislauf.

Selbstverständlich verfügen unsere recycelbaren Folien, Beutel und Säcke über die gleichen Formate, Eigenschaften, Schutzfunktionen und haben dieselbe Qualität wie unsere Produkte aus gemischten Materialien.

Bischof + Klein steht in intensivem Austausch mit Verarbeitern, Verbänden, Konsumenten sowie wichtigen Playern in der Industrie, mit Kunststofferzeugern und Recyclern.

Von besonderer Bedeutung ist die Mitgliedschaft bei CEFLEX (Circular Economy for Flexible Packaging). Dieser Zusammenschluss von über 160 europäischen Unternehmen, Verbänden und Organisationen repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette der flexiblen Verpackung. Als Mitglied beim Runden Tisch Eco Design der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen haben wir unser Know-how bei der Entwicklung der Leitlinien zum Eco Design von Verpackungen eingebracht.

Highlights

  • Der Stiftstapelbeutel B+K Twister Plus® (Deutscher Verpackungspreis 2019 in der Kategorie Nachhaltigkeit) mit 30 Prozent PCR reduziert den Einsatz von Neukunststoff.
  • Der sortenreine B+K U-Pack® Seitenfaltenbeutel mit über 40 Prozent PCR kombiniert anspruchsvollen Produktschutz mit Ressourcenschonung und Stärkung der Kreislaufwirtschaft. 
  • Ein innovativer Verbundaufbau aus Polyethylen mit recyclingverträglichen Barriereschichten und Ausgießer aus PE macht unseren neuen Standbodenbeutel zu 95 Prozent recycelbar (Prüfinstitut cyclos-HTP).
  • Der B+K PowFlex® für feinpulvrige und feuchtigkeitsempfindliche Füllgüter aus 100 Prozent PE kann aktuell mit bis zu 50 Prozent PIR (Post Industrial Rezyklat) hergestellt werden.

 

Wir setzen uns für die Verwendung von Recyclingmaterial ein.

Nahezu alle unsere Verpackungslösungen lassen sich je nach Anforderungsprofil mit Rezyklatanteilen herstellen. Den Einsatz von Post Consumer Rezyklat (PCR) haben wir im vergangenen Jahr mehr als verzehnfacht. 

 

Bischof + Klein

Wir setzen uns für reduzierte Foliendicken ein.

Seit den 1990er-Jahren reduzieren wir die Foliendicke unserer Verpackungen bei gleichbleibenden Produkteigenschaften. Im Durchschnitt sind Kunststoffverpackungen um gut 25 Prozent leichter geworden.

Dünne Folien wirken sich positiv auf die gesamte Supply Chain aus. Mehr Laufmeter pro Rolle, weniger Rollenwechsel sowie optimale Auslastung von Paletten und Lagerflächen steigern die Produktivität und verbessern den ökologischen Fußabdruck.

Bischof + Klein

Wir setzen uns für verringerten CO2-Ausstoß ein

Flexible Verpackungen tragen zu einer Reduzierung der Emissionen durch Straßenverkehr bei. Sie sind von Natur aus leichter und benötigen weniger Platz, insbesondere im unbefüllten Zustand.

Beispiel: Unser Kunde Hippolyt, Hersteller von Pferdefutter, ergänzt seine Plastik-Futtermitteleimer mit recycelbaren Seitenfaltenbeuteln von Bischof + Klein. Ein Lkw kann insgesamt 16.920 leere Eimer inklusive Deckel transportieren – oder aber 145.200 flachgefaltete Beutel. Somit macht der Transportaufwand für die Beutel nur rund ein Achtel von dem für die Eimer aus.

Bischof + Klein

Wir verarbeiten nachwachsende Rohstoffe

B+K hat verschiedene nachwachsende Rohstoffe für die Produktion von Kunststoffverpackungen getestet. Das aktuell größte Potenzial bietet dabei Polyethylen aus Zuckerrohr (I'm greenTM PE). Auch wenn die Nachfrage der Kunden im Jahr 2020 rückläufig war, bleibt dieses Thema im Fokus.

Der Vorteil dieses Materials ist, dass es nach Gebrauch über die vorhandenen Rücknahme- und Verwertungssysteme einem stofflichen Recycling zugeführt werden kann. Jedoch muss in der Umweltbilanz von nachwachsenden Rohstoffen generell beachtet werden, dass diese bei ihrem Anbau in Konkurrenz zu Lebens- und Futtermitteln stehen können.

Dies gilt auch für biologisch abbaubare, nachwachsende Rohstoffe wie Stärke oder Polymilchsäure (PLA), die bei B+K ebenfalls zu Verpackungsmaterialien verarbeitet werden können. Hierfür fehlen bisher zusätzliche Rücknahme- und Verwertungssysteme. Das Material kann die bestehenden Recyclingprozesse sogar stören, was in Kombination mit hohen Preisen für die Rohstoffe die Kunden oft von einem intensiven Einsatz abhält.

Kontakt

Johannes Wedi
Consumer Packaging
49525 Lengerich
Deutschland

Tel. +49 5481 920-170
Fax +49 5481 920-98170

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Uwe Wiegand
Industrial Packaging
49525 Lengerich
Deutschland

Tel. +49 5481 920-387
Fax +49 5481 920-98387

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